Tanja & Fedor

Hochzeitsporträts zur standesamtlichen Hochzeit

 

Es ist Anfang Dezember, innerlich war ich schon auf Weihnachten gepolt und hatte die letzten Aufträge in Bearbeitung. Shootings waren keine mehr vorgesehen. Aber… Es hat einen Grund warum ich jetzt schreibe. Fedor übermittelte mir eine Nachricht, in der er fragte mich ob ich in Kürze Zeit hätte. Ich sollte die Trauungszeremonie im Standesamt Fürstenfeldbruck festhalten und danach noch Gruppenbilder der Gäste in diversen Konstellationen schießen.

Als ich nach dem geplanten Termin fragte, eröffnet er mir, dass er noch keinen Termin hat. Aber alles in der nächsten Woche über die Bühne gehen soll. Da ich in der folgenden Woche ohnehin kaum Termine hatte,  standen die Chancen sehr gut, dass ich Zeit für ihn hätte.

Einen Tag später meldet sich Fedor erneut. Exakt in einer Woche sollte es also so weit sein. Da ich Zeit hatte, war ich also für eine Kroatisch-Russische Hochzeit gebucht. Es war leider keine Zeit den exakten  Rahmen zu besprechen und schon gar nicht, sich vorher noch persönlich zu sehen. Aber die Eckpunkte konnten wir fixieren. Sie hatten für die Trauung, doch tatsächlich das wunderschöne Standesamt Fürstenfeldbruck bekommen. Das anschließende Essen sollte dann im Restaurant Fürstenfelder, auf dem Gelände des Klosters Fürstenfeld stattfinden…

Ich erscheine ein bisschen früher und treffe am Fürstenfeldbrucker Standesamt den nervösen Bräutigam. Sein Trauzeuge ist ebenfalls vor Ort und versorgt die ersten Gäste mit dem traditionellen Rakija. Aber schließlich hatten wir es ja schon 10:30 Uhr. Vormittags. Mit jedem Stamperl das die Runde macht, treffen weitere MittrinkerGäste ein. Bis schließlich die Braut am Ort des Geschehens auftauchte, um die Nervosität Fedors noch ein bisschen weiter anzustacheln.

Endlich begann die Trauung. Während die Standesbeamtin, die soweit ich es verstehen konnte, über die Tücken der Ehe referierte, blieb direkt vor dem Fenster des Standesamtes ein Krankwagen im Verkehr stecken. Was dafür sorgte, dass für gefühlte 15 Minuten die Sirene zu hören und die Stimme der Beamtin wenig bis gar nicht zu vernehmen war. Aber es galt während eines kurzen Zeitfensters, die Ehe zu besiegelt.

In einem Eck des Brucker Standesamts war ein geschmückter Tannenbaum aufgestellt, hinter dem ich mich gelegentlich versteckte. Natürlich war es geplant, dass ich gegen Ende der Trauung eine der auf dem Baum befindlichen Glaskugeln zu Boden schmettern, und so für Gelächter sorgen würde. Glücklicherweise bringen Scherben bekanntlich Glück und somit war alles im Butter! Der Applaus der Gäste und die nach oben gereckten Daumen, die mir gezeigt wurden bestätigten mir das.

Zurück zum Thema. Nach Ende der Trauung ging es kurzerhand weiter zum essen. Es standen nun die Gruppenbilder an. Merke: 72″ Reflektorschirm + Wind = Nicht gut! Aber egal. Es gab in der Hochzeitsgesellschaft genug Assistenten und gelegentliche Äktschn, wenn der Schirm mal wieder abzuhauen drohte. Oder es sogar tat. Schweinekalt war dieser Wind obendrein. Weshalb es schnell gehen musste. Letztlich waren die Bilder dann im Kasten und wir wärmten uns im inneren des Restaurants. Die Vorspeise kam und langsam kam so richtig Stimmung auf. Ein paar Reden sorgten für die ersten gemeinsamen Drinks. Die Stimmung stieg. Während wir auf den Hauptgang warteten, hatten wir dann ein ganz kurzes Zeitfenster um die Hochzeitsfotos zu machen.

Ich blieb dann noch ein wenig und kam in den Genuss von tollen Unterhaltungen. Im allgemeinen habe ich mich sehr wohl und willkommen gefühlt. Eine tolle Hochzeit, eines tollen Paares. Ich hoffe, dass wir uns spätestens zur kirchlichen Hochzeit wieder sehen… Jetzt ist´s aber genug…

Wenn nun der Bauch ja sagt und der Kopf zustimmt. 
Wenn Dir gefällt was Du siehst und Dein Herz nun vielleicht sogar etwas schneller  schlägt.
Wenn Du deshalb überlegst mich zu kontaktieren, dann habe ich alles richtig gemacht! 

Wenn Du noch weitere Infos zu Hochzeiten oder Paar Sessions suchst.
Klick einfach auf einen der beiden Begriffe.